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Olivenöl bei Diabetes

Wie stark die Ernährung das Krankheitsbild Diabetes verändern kann, zeigt eine Studie mit mehr als 5.000 Typ-2-Diabetikern aus Großbritannien: Bei rund 30 Prozent der Patienten normalisierte sich der Stoffwechsel, nachdem sie ihre Ernährung umstellten.

Es gibt mittlerweile gesicherte Erkenntnisse, wie eine gesunde Ernährung für Diabetiker aussehen sollte. Doch nach wie vor kursieren auch ungeklärte Hinweise und strittige Empfehlungen. "Als gesichert gilt zum Beispiel, dass eine ballaststoffreiche Kost sich günstig auf den Stoffwechsel auswirkt", berichtet Toeller. Das so genannte Langzeitblutzuckergedächtnis erholt sich, wenn Diabetiker reichlich Ballaststoffe verzehren.

Daher sollten die Betroffenen reichlich Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorn-Getreide und Obst essen, empfiehlt die Forscherin. "Wie viel Ballaststoffe Zuckerkranke jeden Tag zu sich nehmen müssen, ist jedoch noch unklar. Es gibt allerdings Hinweise, dass es mindestens 30 Gramm täglich sein sollten", sagt Toeller.

Als zweites zentrales Element einer angemessenen Diät für Diabetiker nennt Toeller die Fette. "Viele Diabetiker essen aus Angst vor dem Zucker stattdessen zu viel Fett und noch dazu häufig das falsche Fett," so die Medizinerin.
Beim Fett käme es darauf an, das richtige auszuwählen. Positive Effekte auf das Krankheitsbild wurden mit ungesättigten Fetten erzielt, wie sie beispielsweise in Nüssen, Seefisch und Olivenöl vorkommen. "Eine kleine Handvoll Nüsse mehr als einmal pro Woche trägt auch zum Schutz vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei", betont Toeller gegenüber ddp.

nach: www.wissenschaft.de